Mission Falcon Patrol IV (21.08.2020)

Operation Falcon Patrol läuft seit Anfang an nicht nach Plan. Zu Beginn stießen wir nur auf leichte Gegenwehr der einheimischen Aufständischen. Vergangene Woche allerdings verloren wir einen unserer Helikopter, der von einer Flak getroffen wurde und anschließend in der Nähe von Limari abstürtzte. Alle Insassen waren tot.

Im vierten Teil der Operation sollte nun versucht werden, die Stadt Morut zu sichern und die feindliche Flak ausfindig zu machen und zu zerstören. Der Startpunkt unserer Marschroute war das nördliche Dorf Limari, von dem aus sich das 1. und das 2. Platoon aufteilten. Während das 1. Platoon nordwestlich auf Morut vorrückte, marschierte das 2. Platoon Richtung Süden zur GreenCampBase, in welcher sich einheimische Sicherheitskräfte befanden.

Gesprächsaufklärung war an diesem Tag besonders wichtig.

Marschrouten der Platoons
Aufrüsten vor Missionsbeginn

Nachdem wir Munition und Verbandsmaterial aufgestockt hatten, ging’s los – die Platoons setzten sich in Bewegung.

Der Weg nach Morut verlief ohne Probleme. Able 1-1 und 1-4 übernahmen die Sicherung, Able 1-2 und 1-3 begaben sich in die Siedlung und suchten nach Bewohnern. Ein ungutes Gefühl machte sich breit, als wir immer wieder auf dieselben zwei Einwohner trafen und Morut wie ausgestorben wirkte.

Währenddessen war das 2. Platoon in GreenCampBase eingetroffen und sprach mit den dortigen Sicherheitskräften.


Als wir die Information erhielten, wo sich die Flak befand, begab sich das 1. Platoon weiter in den Süden, um sich der Sache anzunehmen. Das 2. Platoon kümmerte sich in der Zwischenzeit weiterhin um den östlichen Teil der Siedlung.

Die Sonne ging langsam unter, als wir uns der Flak-Stellung näherten
Weitere Marschrouten im Verlauf der Mission

Das 2. Platoon kam mit der Gesprächsaufklärung gut voran. Als sie beim Dorfältesten Muhammad ankamen, wurden sie jedoch aus mehreren Richtungen angegriffen. Die Squads mussten einige Verluste verzeichnen.
Der Name eines hiesigen, einfussreichen Mannes tauchte auf. Karim, von dem wir die Info über den Standort der Flak erhielten, gab sich mehrmals mit falschem Namen aus und versuchte uns öfters an der Nase herumzuführen. Daher befahl die Führung die Festnahme dessen. Weiters wurde auch ein anderer Zivilist festgenommen, der in der Nähe von Able 2 Flares abschoss und mit Rauchgranaten um sich warf.

Diese Festnahmen sollten aber fatale Folgen für uns haben. Während wir die Gefangenen nach GreenCampBase verlegen wollten, wurden wir von einer großen Menge Aufständischer angegriffen und gejagt. Die Base drohte überrannt zu werden, weshalb der Folgebefehl eindeutig war: “RÜCKZUG!

Es gefiel den Bewohnern gar nicht, dass wir ihre Leute festnahmen. Das bekamen wir zu spüren. Wir zogen uns in den Norden nach Limari, dem Ursprung der Mission, zurück. Währenddessen kam es zu einem Feuergefecht bei Einbruch der Dunkelheit, was uns zusätzliche Schwierigkeiten machte. Das 2. Platoon war gezwungen, sich auf halbem Weg in Gebäuden am Rande der Hauptstraße zu verschanzen. Da das 1. Platoon bereits weiter nördlich war und das Sprachrohr des 2. Platoons bewusstlos am Boden lag, kam keine platoonübergreifende Kommunikation zustande. Die Jungs mussten sich alleine rauskämpfen – sie waren auf sich selbst gestellt.

Nach einem heftigen Feuergefecht – es war bereits stockdunkel – schaffte es Able 2 allerdings doch sich zu befreien. Der Rückzug nach Limari war gelungen. Die Gefangenen wurden von dort ausgeflogen. Hier werden wir unser weiteres Vorgehen planen.

 

Wie es weiter geht, erfahrt ihr nächste Woche!

Bis dahin, hooah!